Aktueller Stand der Massnahmen im Bereich der indirekten Steuern zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus

by Christina Rinne, Gregor Lichtenthäler

Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus hat der Bundesrat am 20. März 2020 ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken beschlossen. Mit den am 13. Februar 2020 gesprochenen 10 Milliarden Franken und den am 25. März 2020 beschlossenen 20 Milliarden Franken betreffend die Gewährung von Krediten mit Solidarbürgschaften des Bundes stehen nun über 60 Milliarden Franken zur Verfügung, um betroffenen Branchen und Personen im Bedarfsfall gezielt helfen zu können.

Mit der am 21. März 2020 in Kraft getretenen Verordnung über den befristeten Verzicht auf Verzugszinsen bei verspäteter Zahlung von Steuern, Lenkungsabgaben und Zollabgaben sowie den Verzicht auf die Darlehensrückerstattung durch die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit hat der Bundesrat ausserdem die gesetzliche Grundlage (SR 641.207.2) geschaffen, um die wirtschaftlichen Folgen der Verbreitung des Coronavirus im Bereich der Steuern abzufedern.

Generell besteht seitens aller Behörden der klar kommunizierte Wille, dass alle Massnahmen unter Hochdruck umgesetzt und unkompliziert angewendet werden, um die volkswirtschaftliche Situation der Schweiz zu verbessern. Nachfolgend informieren wir Sie deshalb gerne über den aktuellen Stand der Massnahmen im Bereich der indirekten Steuern.