Coronavirus COVID-19: Arbeitsrechtliche Massnahmen: Kurzarbeit und Entschädigung bei Erwerbsausfall

von Valerie Meyer Bahar, Livia Keller, Annina Fey

Das neue Coronavirus COVID-19 breitet sich weltweit und in der Schweiz rasch aus. Am 16. März 2020 hat der Bundesrat deshalb gestützt auf Art. 7 des Epidemiengesetzes vom 28. September 2012 die ausserordentliche Lage (Notstand) ausgerufen und einschneidende Massnahmen angeordnet:Einkaufsläden (mit Ausnahme von Lebensmittelläden), Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe müssen bis zum 19. April 2020 geschlossen bleiben; der Präsenzunterricht an Schulen ist eingestellt.

Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und der behördlichen Massnahmen stellen Arbeitgeber und Arbeitnehmende in verschiedener Hinsicht vor grosse Herausforderungen. Der Bundesrat hat am 20. und 25. März 2020 Massnahmen getroffen, um die wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmenden abzufedern.

Der vorliegende Newsletter enthält einen Überblick über die vom Bundesrat getroffenen Massnahmen (Stand: 26. März 2020) im Zusammenhang mit i) Kurzarbeit sowie ii) weiteren Entschädigungen für Erwerbsausfall. Die Massnahmen wurden rückwirkend per 17. März 2020 in Kraft gesetzt und sind auf sechs Monate befristet.